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<pre>Hätten den Geißböcken vor einem Jahr noch die spielerischen Mittel gefehlt, um das Bollwerk der defensiven Schanzer aufzubrechen, wurde die oberbayrische Festung dieses Mal schon in der ersten Halbzeit von dem überraschend schnell genesenen Modeste zwei Mal geknackt.  <p> Dabei hinterließ auch die Mannschaft von Pal Dardai oftmals den Eindruck, gar nicht so richtig heiß auf den internationalen Wettbewerb zu sein: Dass vier der letzten fünf Auftritte daneben gingen, lässt den fortwährenden Aufenthalt im obersten Tabellendrittel allmählich als eine Farce erscheinen.  <p>  Im vergangenen Jahr reichte es zum Rückrundenstart lediglich für zwei Zähler, in den Jahren 2014, 2015 und 2017 blieb die „Alte Dame“ in den ersten beiden Spielen der zweiten Saisonhälfte sogar punktelos. <p> Immer in Aktion: Hertha-Trainer Pal Dardai. (Â© Frank Hoermann / dpa Picture Alliance / picturedesk.com) <p>  Bezeichnend: Selbst in der Stunde des umjubelten Klassenerhalts wollte Schröder kein klares Bekenntnis für eine weitere Zusammenarbeit abgeben.  </pre>


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<pre>Diesmal hatte die Werkself keinerlei Probleme, ihre Einschussmöglichkeiten zu nutzen. Die mangelnde Chancenauswertung war in der laufenden Saison das ganz große Manko der Schmidt-Truppe, die zuletzt in der Champions League am Aufstieg in Achtelfinale knapp gescheitert ist.  <p> Der erste Spieltag ist durchaus torreich ausgefallen, natürlich wünschen sich viele, dass auch die zweite Runde so verläuft. Heidenheim und Augsburg sind für mich zwei Kandidaten, die in genau diese Kategorie fallen könnten.  <p>  Immerhin auf dieser Position ist es den 98ern jedoch gelungen, die offen gewordene Stelle mit einem Wunschkandidaten zu besetzen: In Bielefeld wurde Norbert Meier abgeworben, der mit seiner auch von etlichen Rückschlägen geprägten Vita tatsächlich ziemlich gut zu den Hessen zu passen scheint. <p> Im Duell mit dem FCA erwartet der Hertha-Coach vor allem aufgrund der Verletzungsprobleme keine allzu hochklassige Partie. „Gewinnen reicht mir“, so Dardai. <p>  Dass der BVB dabei einen irregulären Treffer zum vorentscheidenden 2:0 erzielte, ist für den FC zwar ärgerlich, tat letzten Endes aber nichts zur Sache. Denn auch so hatte der heillos unterlegene Geißbockverein bei den Schwarz-Gelben nicht den Hauch einer Chance.  </pre> 


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<pre> Am heutigen Freitagabend sperrt der 1Spieltag der Fußball-Bundesliga seine Tore auf: Et voilÃ , hier sind meine zugehörigen Kombi-Tipps.  <p> Leverkusen und Dortmund tauchen nun auch ein zweites Mal auf. So stark, wie die Werkself in dieser Saison kickt, kann ich mir ein Scheitern eigentlich nicht vorstellen. Die Konstanz ist auf Seiten des BVB einfach nicht vergleichbar hoch.  <p>  Nachdem es selbst im so unendlich wichtigen Derby im Weserstadion lediglich zu einem beschämenden Schuss auf den gegnerischen Kasten reichte, dürfte nun sicherlich auch im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Mainz wahrlich nicht mit einem Feuerwerk zu rechnen sein. <p>  Allein von den vielen Punkteteilungen zeigt sich Coach Julian Nagelsmann immer öfter „genervt“. So auch auf Schalke, wo er mit dem Spiel weitaus zufriedener gewesen sei als mit dem Ergebnis. Deshalb war hinterher auch ein bisschen „Wut im Bauch, dass wir nur einen Punkt mitgenommen haben“. <p>  Am Samstagnachmittag wird sich dann unter anderem auch zeigen, ob es Hasenhüttl gelang, in der Winterpause endlich die Offensivabteilung des Liga-Neulings zu mobilisieren: Mit dem Toreschießen taten sich seine Jungs schließlich in der gesamten ersten Halbserie unsagbar schwer.  </pre>


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<pre> Als größter Remis-Spezialist unter den Bundesligisten scheint mir allerdings auch ein Heimsieg der Köpenicker nicht unbedingt naheliegend zu sein.  <p> Somit scheinen die Augsburger aktuell deutlich besser damit zu fahren, wenn kraft des vermeintlichen Heimvorteils zunächst einmal der Gegner zum Kommen gezwungen ist — das schnelle Umschalten stellte sich vor allem beim Kantersieg gegen den VfB als entscheidender Erfolgsfaktor heraus.   <p> Passend zur Erwartung eines ereignisreichen Spieltags, macht sich meine Über-/Unter-Kombi gleich einmal auf ein überaus turbulentes Geschehen gefasst: <p>  Unter dem Strich hätte deshalb selbst ein Lucky Punch der Gäste das Geschehen nicht komplett auf den Kopf gestellt; auch die sporadisch gesetzten Nadelstiche der Niedersachsen wären am Sonntag gleich mehrfach für einen entscheidenden Treffer gut gewesen.  <p> Das anstehende Heimspiel gegen Mainz kündigt sich schließlich nur als erster von zwei ultimativen Wahrsagern an: Der Saisonabschluss gegen die ebenso akut bedrohten Wölfe dürfte alles in dieser Saison Erlebte an Dramatik nochmals deutlich in den Schatten stellen.  </pre>


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<pre> Video: Noch-HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer steht medial im Kreuzfeuer der Kritik. (Quelle: YouTube/SPORT1)  <p> Obwohl oder gerade weil den Rheinhessen ein Lauf von fünf Niederlagen an die Nieren ging, konnte sich der FSV zuletzt als deutlich entschlossenere Truppe profilieren; der „Matchplan“ der Blau-Weißen warf hingegen riesige Fragezeichen auf.  <p>  Bei meiner diesmaligen Favoriten-Kombi fällt eine getätigte Prognose deutlich aus dem Rahmen: <p>  Dabei wäre es den teils heftig umworbenen Grifo, Philipp oder Kempf mühelos möglich gewesen, ihre aktuelle Aufwandsentschädigung mit einem Wechsel kurzerhand zu verdoppeln: Dass das Trio auf eine solche Chance verzichtete, lässt erahnen, wie sehr die Welt im Breisgau derzeit in Ordnung ist.  <p> Folglich dürfte es auch kein Problem darstellen, sollten gegen Bremen die beiden angeschlagenen Niklas Stark und Mitchell Weiser (Muskelprobleme) tatsächlich ausfallen.  </pre>


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